UHAN – Woher das Geld nehmen, wenn nicht stehlen?

Eines ist klar, egal was wir aus Nordplatz 11 machen und was wir dort verwirklichen wollen, es wird Geld kosten. Viel Geld!

Woher aber soll das ganze Geld kommen?
Nun, natürlich können wir das alles aus eigener Tasche bezahlen oder auf großzügige Spender hoffen. 😊
Auch wenn wir auf diese Optionen nicht verzichten sollten, wird sich dadurch sicher weder das Haus, noch größere Projekte finanzieren lassen. In diesem Beitrag soll zum einen besprochen werden, woher wir solche Mittel generieren können und zum anderen sollen Partner aufgelistet werden, die uns dabei helfen können, diese Mittel auch abzurufen und unsere Projekte auch umzusetzen.

Mit Sicherheit wird diese Liste mit der Zeit erweitert werden.

Das Stadtmensch-Projekt in Altenburg unterstützt nicht nur finanziell den Ankauft des Nordplatz 11, sondern führt gerade einen Ideen-Wettbewerb durch. Diese Wettbewerbe sollen wiederholt werden, so auch im nächsten Jahr 2021. Es wäre auch möglich einen Teil des Ausbaus, oder anderer notwendiger und gegebenenfalls kostenintensiver Maßnahmen bei diesem Wettbewerb zur Abstimmung zu stellen. Einziger Hacken: Sollten wir den Zuschlag bekommen, müssen die Gelder noch ihm gleichen Jahr abgerufen und ausgegeben werden. Diese Option verlangt eine recht gute Vorbereitung.


Die Mitglieder der Thüringer Landtagsfraktion DIE LINKE. spendet den Anteil der Diätenerhöhungen, gegen die sie sich ausgesprochen hat, dem Verein Alternative 54, welcher zu diesem Zweck gegründet wurde. Die so gesammelten Diätenerhöhungen werden werden für verschiedene Projekte gespendet. So erhalten Stiftungen, Feuerwehren oder auch Verbände einige Zuwendungen. Insgesamt wurden seit Bestehen des Vereins 1,3 Millionen € ausgeschüttet.


Die LAG Soziokultur Thüringen e.V. der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. mag sicher eines der Hauptansprechpartner für soziale und kulturelle Projekte sein. Auf der Webseite der LAG heißt es:

„Zu ihren wichtigsten Aufgaben gehören das Koordinieren und Unterstützen der soziokulturellen Arbeit sowie das Vertreten ihrer Interessen gegenüber der Öffentlichkeit und den politischen Gremien. Durch ihre Vernetzung auf Landes- und Bundesebene bündelt sie Ressourcen, erschließt Potenziale und gewährleistet damit Information, Beratung, Austausch, Fortbildung, sowohl für bestehende Zentren, Initiativen und Akteure der soziokulturellen Szene und freien Kulturarbeit in Thüringen als auch für neu entstehende.“

Auf der Webseite der Bundesvereinigung gibt es eine Liste mit Partnern, mit denen zusammen gearbeitet wird und welche selbst wieder Anlaufpunkte für uns darstellen um Hilfe, Unterstützung und Zuwendungen erhalten zu können.


Das Projekt LeerGut versteht sich als „Netzwerk zur Belebung von Leerstand“ und ist Teil der IBA – Internationale Bauausstellung Thüringen GmbH. Auf der Webseite von LeerGut heißt es:

„Die LeerGut-Agenten wollen das StadtLand Thüringen bewahren und beleben, indem sie InitiatorInnen bei der Entwicklung leer stehender Häuser unterstützen – von der Idee zum Projekt. Leerstand ist Ressource und daher LeerGut. Als Netzwerk von ExpertInnen und Ansprechpersonen vor Ort verbinden die LeerGut-Agenten Interessierte, Aktive, Wissende und Gebäude. Sie wollen vor allem diejenigen Personen und Initiativen stärken, die so mutig und ‚verrückt‘ sind, in Thüringen leer stehende Häuser neu in Nutzung nehmen, umzubauen und zu sanieren.“

Mit Susann Seifert gibt es bereits eine LeerGut-Agentin in Altenburg.

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